Diese Saison

Wurde ja auch Zeit:

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Fast schon wieder zu warm, kaum dass der Schnee weg ist – aber hilft ja nix, das Rad will bewegt sein … Und da hab ich nun extra wieder ein Fotoblog, aber da sehen Hoch­formate nicht so richtig gut aus :-)

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Kein Fotoblog ist auch keine Lösung

In meinen zeitweise fast zehn unterschiedlichen Fotografie-Blogs (eins für Lowcolor C41, eins für Schwarzweiß, eins über theoretische Aspekte der Analogfotografie, diverse digitale, …) habe ich mich ja irgendwann selbst nicht mehr zurechtgefunden. Deshalb habe ich seit ca. 2014 überhaupt keins mehr bespielt und Bilder nur noch hier reingestellt, wo sie gar nicht so gut zur Geltung kommen. Aber auch wenn ich längst nicht mehr so exzessiv knipse wie noch vor zehn Jahren: Ganz ohne Fotoblog ist es auch blöd. (Bei flickr war es damals auch schöner, das zählt also nur halb.)

Und so habe ich neulich Silberpixel abgestaubt und mit einer neuen Funktion versehen. Zunächst einmal führt es zwei vormalige WordPress-Blogs mit analoger und eins mit digitaler Fotografie als Archiv zusammen; ihr findet dort in aktuell 30 Einträgen insgesamt rund 560 Fotos aus den Jahren 2009 bis 2014, kapitelweise auch als Slideshows durchzublättern. Und ab der zweiten Aprilhälfte wird es dort in klassischer Fotoblog-Manier weitergehen: Es gibt also je nach Aufkommen maximal ein groß präsentiertes Foto pro Tag, wobei ich mich nicht mehr auf digital oder analog festlegen werde; entscheidend ist nur, dass ich es vorzeigbar finde.

Viel Vergnügen!
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Naturnahe Stadtplanung

Ich gehöre sicher nicht zu den Leuten, die Bäumen ein Herz und Gefühle zusprechen; aber die Exemplare, die alibihalber alle paar Meter in eine ansonsten vollsynthetische Umgebung wie die Hamburger Hafencity einbetoniert werden (links zum Beispiel vor den neuen Büros von Greenpeace), die tun mir trotzdem ein bisschen leid …

Die Rache des Wanderschattens

Erwäge ernsthaft Umfirmierung in Fachmagazin für bizarre Effekte auf Rollfilmnegativen:201803_MF66_HablaDistagon_HafencityAbend_04
Was bitteschön ist das da rechts? Hat etwa zum größeren Teil der ca. zehnsekündigen Belichtung ein Käfer auf der Frontlinse gesessen, der dann langsam weggekrabbelt ist?

Abgeschwächt wiederholt sich der Effekt auf zwei oder drei anderen Negativen – die Welt ist voller Rätsel …

Und hier ist noch was ganz anderes von derselben Rolle, nämlich ein versehentlich extrem unterbelichtetes Negativ, das ich als RGB gescannt und alle noch enthaltenen Informationen pauschal extrem verstärkt habe – ein neuer Kandidat für die Abteilung Accidental Art: