Unvermeidlicher Rapskitsch

20180512_chw_008

Advertisements

Noch ein WordPress-Tipp zur DSGVw ;)

Wenn die Medienübersicht deiner selbst gehosteten WordPress-Installation von einem Tag auf den andern so

Screenshot at Mai 12 01-09-28aussieht, dann hast du möglicherweise neulich ein SSL-Zertifikat installiert, aber die Einstellungen im WP-Dashboard hier

Screenshot at Mai 12 01-10-26noch nicht angepasst …

Leider wirkt sich das Einfügen eines s an dieser Stelle zwar günstig auf die Medienvorschau aus, nicht aber auf bereits bestehende interne Links zu Seiten, Artikeln oder auch Mediendateien, die mit http noch für Darstellungsprobleme im Browser sorgen; diese Links müssen doch alle zu Fuß nachgetragen werden.

Zwei WP-Links zur Datenschutz­grundverwirrung

Als ich im Winter sämtliche Blogs zu wordpress.com verschubste, hatte ich vorher nicht drüber nachgedacht, dass dieser Dienst nach den Richt­linien der Ende Mai in Kraft tretenden euro­päischen Datenschutz-Grundverordnung voraus­sichtlich nur noch für ausschließlich private Bloggerei zulässig ist. (Hier laufen zwingend Analytics-Plugins, die – nicht erst beim Kommen­tieren – reichlich persön­liche Daten sammeln und in die USA trans­ferieren; damit hätte der Website-Betreiber, sobald geschäft­liche Nutzung vorliegt, absurde umfassende Dokumen­­tations- und Auskunfts­­pflichten, denen nachzukommen kaum zumutbar wäre.)

Nun kann ich mein Fotoblog guten Gewissens als Privat­vergnügen definieren, und von diesem hier behaupte ich mal keck dasselbe (wenn aus irgend­einem Grund Ärger ins Haus steht, lösche ich es halt). Aber das h4ndw3rk-Blog lässt sich (obwohl ich mit klassischem Buchdruck bislang kein Geld verdiene) schon inhaltlich nicht sauber von meinem Broterwerb trennen. Deshalb ist es jetzt wieder auf meinen eigenen Webspace zurückgewandert (man hat ja sonst keine Hobbys …).

Dort gab es aber noch ein paar Probleme zu lösen, weil auch bei selbst gehosteten WP-Instal­lationen spätestens beim Kommen­tieren Daten­verarbeitung stattfindet, ein Blog ohne Kommentare aber auch keinen Spaß macht. Dazu zwei hilf­reiche Links, wie sich die functions.php des aktiven Themes DSGVO-freundlich tunen lässt:

IP-Adresse aus Kommentaren entfernen

Beim Kommentieren keine Cookies setzen

Das habe ich bei mir umgesetzt und mit meinen Bord­mitteln getestet – beides scheint sauber zu funktio­nieren. Erfreulicher Neben­effekt: Die hässliche Cookie Notice auf der Website kann auch wegbleiben.

Als datenschutz­relevantes Problem sehe ich aktuell nur noch den Umstand, dass blog.h4ndw3rk.de kein SSL-Zerti­fikat hat, die eingegebenen Daten also nicht verschlüsselt übertragen werden. Das hab ich jetzt mal geändert und ein Zertifikat bestellt; nur für die Subdomain blog war das noch halbwegs bezahlbar. Die Domain-Hauptseite wird es überleben, kein SSL zu haben: Da findet ja keine Interaktion statt, und mein Google-Ranking ist mir bekanntlich schnuppe.

Blöd angestellte Schlüsselblumen

Wie bereits erwähnt, habe ich mich gestern bei der Lochkamera-Schlüsselblumen­fotografie manchmal blöd angestellt. Aber das war halb so schlimm, denn zumindest die eine ungeplante Doppel­belichtung konnte ich direkt in meine Accidental-Art-Sammlung aufnehmen:
20180430_chw_002-edit-edit

(Die aufmerksame Betrachterin erkennt übrigens am oberen Bildrand meinen alten Bekannten, den gefürchteten Wanderschatten. Anderer Filmtyp, andere Kamera, kein Objektiv diesmal: Das scheint ein Entwicklungsproblem zu sein, da es auch hier eine Semi-Standentwicklung war. Vielleicht doch lieber stärkere Lösung ansetzen und Dose öfter kippen?)

Mein eigentlicher Galeriebeitrag hat keinen Schatten drauf (er ist aber auch mit viel Kippeln in der Schale entwickelt), auch keine Schlüsselblumen, sondern lieber mehr Bach, und er kommt aus der großen Eigenbau-Holzkiste statt aus der kleinen Agfa. Wie immer gilt: Galerie durchblättern lohnt sich, und in ein paar Tagen sicher noch mal, da noch bis Ende Mai Zeit zum Hochladen bleibt.

Sonne lacht, Blende hundertacht

20180429_chw_028
In unseren Breiten ist noch knapp 12 Stunden lang Pinhole Day :-)

Mit meinem schwarzweißen Tagwerk (an meinem Lieblingsbach im Wald, mit Schlüsselblumen) war ich ja schon kurz nach neun fertig. Aber nur für den Fall, dass ich mich beim Entwickeln ebenso blöd anstelle wie beim Fotografieren (bei acht Aufnahmen auf der Rolle gleich zwei Mal vergessen, nach der Belichtung zu transportieren), habe ich hinterher meinen Multifunktions-Praktikanten Justin Case mal noch mit der Digitalkamera in den Garten geschickt …

This is a very bat picture

20180422_chw_028
Neulich bei Anbruch der Dunkelheit gelernt: mit einem alten 300er (mechanisch gekuppelter AF – da weiß man noch, warum es Schnecken­gang heißt) und ohne Hilfsmittel wie Lichtschranken-Fernauslösung habe ich nicht den Hauch einer Chance, den Großen Abendsegler passfoto­konform abzulichten …

Der Mond hinterm Kirschbaum hat schon besser still­gehalten, aber eine Dreißigstel freihand sorgt halt auch für leicht impressio­nistisches Wackeln:
20180422_chw_024
(was ja nicht undekorativ ist – mehr davon deshalb in den nächsten acht Tagen nebenan.)

Und à propos minderscharfe Fotos – nicht vergessen: Am kommenden Sonntag ist wieder Pinhole Day! (Ich hab noch nicht entschieden, ob ich diesmal kleines, mittleres oder sehr schweres Gerät in die Botanik stelle.)