Gelesen: „Achtung: Statistik“

Wenn es für eine Krankheit, die von 100 Menschen durchschnittlich je einen befällt, einen Test gibt, der mit 90-prozentiger Genauigkeit anzeigt, ob ein Proband erkrankt ist oder nicht: Wie groß ist der rechnerische Anteil tatsächlich Erkrankter unter all denen, die der Test als erkrankt ausweist?

Dass dieser Anteil nur rund acht Prozent beträgt, dass in diesem Szenario also auf einen tatsächlich Erkrankten elf fälschlich als krank diagnostizierte Testpersonen kommen, ist zwar einfach nachzurechnen, aber auf den ersten Blick für Leute wie mich, die nicht täglich mit Statistik zu tun haben, einigermaßen überraschend. Und solche Aha-Erlebnisse gibt es reichlich in dem Büchlein „Achtung: Statistik“ von Björn und Sören Christensen (für das an dieser Stelle nochmals ein herzliches „Danke!“ nach Neumünster geht): Es versammelt 150 Zeitungskolumnen rund um das Jonglieren mit Zahlen, Quoten und Verhältnissen, durchgehend auch für mathematische Laien verständlich und sehr unterhaltsam.

Und nach der Lektüre glaubt man dann wirklich keiner Statistik mehr – oder man hat zumindest ein Gefühl dafür entwickelt, wo und wie sie jeweils kritisch zu hinterfragen ist.

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