„This next song doesn’t have a name either“

Cowboy Junkies, Glenn Gould, Neil Young, The Arcade Fire – warum eigentlich kommen nahezu alle Musiker der Gegenwart und jüngsten Vergangenheit, die ich schätze, aus Kanada?

Heute abend waren wir in der Prinzenbar bei einem sehr jungen Ding namens Caroline Keating aus Montreal. Spontan, ohne vorherige Recherche, einfach weil wir – selten genug – den Abend frei hatten und ohnehin in Hamburg waren. Und es war wirklich phantastisch. Okay, die oben Genannten sind (noch) eine andere Liga. Ms. Keating hat bislang auch noch nicht mal eine eigene Platte; dafür aber viel unbehauenes Talent, sehr viel Charme, eine prägnante, schöne Stimme und feine musikalische wie textliche Ideen.

Eingängiger Pop zum Mitsingen ist das nicht, was sie so macht; allerdings auch nicht so spröde wie Joanna Newsom, mit der sie gern mal verglichen wird. Für mein Empfinden ist das einfach schnörkel- und zeitloses Songwriting, und für so was ist in meinem Herzen immer ein Plätzchen frei. (Auf der oben verlinkten MySpace-Seite lassen sich übrigens einige Lieder anhören. Und der redaktionellen Vollständigkeit halber: Das Foto oben ist selbstredend eine [M] Montage.)

ex Juni 2009, http://cwoehrl.de/?q=node/594

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