Zweifelhafte Namenwahl

Das Hamburger Abendblatt stellt heute mit Blick auf die Bürgerschaftswahl ein paar Randgruppenparteien vor. Darunter auch die Piratenpartei, der ich ihren Bürgerschreck-Namen angesichts ihrer durchaus ehrbaren Zielsetzungen fast ein wenig übel nehme.

Natürlich sind Bürgerrechte und Datenschutz kein wirklich umfassendes Programm; aber dadurch, dass die vier Großen zwanghaft zu wirklich allem eine massentaugliche Meinung haben, folgt zwangsläufig eine gewisse programmatische Beliebigkeit (sowie der Umstand, dass ich bei keiner der Etablierten mehr als 20 Prozent der Ziele und Forderungen zu teilen vermag). Und auch wenn die Fünf-Prozent-Klausel historisch gut begründet sein mag: Der Gedankenansatz der Piratenpartei, spezielle Politikfelder von hoch spezialisierten Parteien beackern zu lassen, die sich um des Gesamten willen in größere Koalitionen finden, hat durchaus seine Reize.

ex Dezember 2007, http://wort-und-satz.de/system-cgi/blog/index.php?itemid=597

Advertisements

Sag doch was!

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s