Online-Shops sichern Arbeitsplätze

Zumindest wenn sie so unausgereift sind wie der Ticketverkauf von bahn.de. Ich habe zwar nichts dagegen, mich mit einigen Tagen Vorlauf schriftlich zum Lastschriftverfahren anzumelden – aber doch bitte nicht jedes Mal neu, bloß weil ich etwas länger als ein Jahr nicht da war. [1] Für wen, außer für sporadische Kunden, sollte denn diese Zahlungsvariante nützlich sein? Denn wäre ich regelmäßiger Kunde im Fernverkehr, dann hätte ich sicherlich eine Bahncard mit Zahlungsfunktion.

Und die Automaten am Bahnhof sind auch nicht besser. Zwar könnte ich da per EC-Karte zahlen, aber wie sich ganz am Ende des Buchungsvorgangs herausstellt, sich Platzreservierungen für noch nicht zahlende Kleinkinder hier nicht vorgesehen.

Also hab‘ ich mich letztlich doch in die Schlange vorm Schalter eingereiht und bin dort flott, freundlich und kompetent bedient worden. In Zukunft geh‘ ich da sofort hin, zumindest solange bei der Bahn noch echte Menschen beschäftigt werden.

[1] Man mag es unter Datenschutz-Aspekten sogar nützlich finden, dass ein Kundenprofil irgendwann gelöscht wird; aber am liebsten wäre mir, ich hätte eine Wahlmöglichkeit bei der Speicherdauer.

ex Oktober 2007, http://wort-und-satz.de/system-cgi/blog/index.php?itemid=559

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