Convenience Food: Essen für Deppen

Hmmm, Lust auf ein schönes großes Vanilleeis mit Fruchtsauce, aber leider keine Beeren aus eigener Ernte mehr in der Kühltruhe. Da könnte man im Supermarkt eine fertige Sauce kaufen, 120 ml für beispielsweise 1,29 Euro. Fürs gleiche Geld findet sich im Kühlregal aber auch eine 300-g-Packung Waldbeerenmix, tiefgekühlt, deren Inhalt man nur etwas Zucker beigeben und zehn Sekunden lang mit dem Pürierstab traktieren muss.

Eindeutig, was besser ist – sollte man meinen. Gleiches Geld, minimale Mehrarbeit, doppelte Menge, besseres Frucht-Zucker-Verhältnis. Und ähnliche Vergleichsrechnungen lassen sich nahezu überall aufstellen, wo vom Frühstücksmüsli bis zur Nachtmahlzeit Convenience-Fraß um Konsumentens Aufmerksamkeit buhlt. Warum also sind die Regale übervoll mit vorverdautem Tütenglibber? Es gäbe bestimmt eine Erklärung dafür; aber höflich wäre sie sicherlich nicht.

ex August 2007, http://wort-und-satz.de/system-cgi/blog/index.php?itemid=533

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